100 Tage Schwarz-Rot: Durchwachsene Noten im Fach „Immobilien“


Nachdem den ersten 100 Regierungstagen von Union und SPD stellt Iris Schöberl als Präsidentin des Immobilienverbands ZIA der schwarz-roten Koalition ein gemischtes Zeugnis aus. Gegenüber dem Fachmagazin Cash hat sie die verschiedenen Maßnahmen der neuen Regierung im Bereich Wohnungsbau und Infrastruktur bewertet und sieht dabei Licht und Schatten. 

Zwar sieht die Verbandspräsidentin einige positive Ansätze bei Vorhaben wie der Novelle des Baugesetzbuchs, dem Bau-Turbo oder der Einführung des vereinfachten und kostengünstigen Gebäudetyps E. Allerdings mangle es mit Ausnahme des Bau-Turbos noch an konkreten Zeitplänen. 

Überdies sorge die Kehrtwende bei der Stromsteuersenkung für Privatverbraucher und die Hängepartie beim Heizungsgesetz für Unsicherheit und Zurückhaltung bei Investitionen in die energetische Sanierung. Entsprechend verhalten falle das Resümee des ZIA aus, so Schöberl: „Wir als Immobilienwirtschaft haben mehr erwartet. Namentlich der Wohnungsbau muss endlich Priorität bekommen.“ (Quelle: Cash online)